Praxis für Gastroenterologische Endoskopie / Coloproktologie - Dr. Andreas Kühnke

Serrahnstraße 3
21029 Hamburg-Bergedorf

Telefon: 040-7214091
Fax: 040-72698933

www.endoskopiepraxis-bergedorf.de, www.magen-darm-aerzte.de

Ärztlicher Ansprechpartner

Dr. med. Andreas Kühnke

Dr. med. Andreas Kühnke

Facharzt für Innere Medizin / Proktologie

Darmspiegelung

Darmkrebsvorsorge rettet Leben!

Jährlich erkranken ca. 62.000 Menschen an Darmkrebs, fast 26.000 sterben daran. Damit ist Darmkrebs in Deutschland nach wie vor die häufigste Krebstodesursache. Darmkrebs ist jedoch vermeidbar! Deshalb unterstützt unsere Praxis die Aktion Deutschland gegen Darmkrebs, die jährlich in Kooperation mit der Felix Burda Stiftung stattfindet.

Das beste und sicherste Vorsorgeinstrument ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Sie ermöglicht nicht nur eine umfassende Diagnose, sondern bietet gleichzeitig Therapiemöglichkeiten, wie zum Beispiel das Abtragen von Polypen (mögliche Vorstufen von Darmkrebs) oder die Entnahme von Gewebeproben. Eine Vorsorgedarmspiegelung darf nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden, die jährlich mindestens 200 solcher Untersuchungen nachweisen können. Auch in unserer Praxis werden Vorsorge-Darmspiegelungen durchgeführt. Nutzen Sie dieses Angebot und kommen Sie zur Darmspiegelung!

Portrait

Dr. med. Andreas Kühnke

Facharzt Innere Medizin / Proktologie

Mitgliedschaften:

Berufsverband der Coloproktologen Deutschland

Qualitätsnetz Coloproktologie Hamburg

Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen

Praxisprofil:

  • Vorsorgedarmspiegelung (Präventive Coloskopie)
  • Darmspiegelung bei Beschwerden, Blutungen, Nachsorge etc. (Kurative Coloskopie)
  • Abtragung von Polypen (Polypektomie)
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)
  • Behandlung von Enddarmerkrankungen (Proktologie) Onkologische Nachsorge

Praxisteam:

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So finden Sie uns:

Unsere Praxis befindet sich in der Serrahnstr. 3 direkt am S-Bahn und Busbahnhof Hamburg-Bergedorf. Die Serrahnstraße befindet sich im Zentrum von Bergedorf, direkt am Einkaufszentrum und dem Serrahn.Bus- und S-Bahnhof sind in unmittelbarer Nähe.

Parkhäuser: Saturn-Parkhaus: Bergedorfer Str. 106 über Stuhlrohrstraße Parkhaus im Bahnhof/ZOB Bereich Marktkauf-Lohbrügge, Einfahrt Hein-Möller Weg

Sie können uns auch mit dem Bus erreichen: ZOB Bergedorf, Buslinien: 12, 124, 135, 136, 137, 223, 225, 228, 232, 234, 327, 332, 335, 534, 535, 8810

Die Darmspiegelung (Koloskopie)

Sie haben von Ihrem Arzt eine Überweisung zur Darmspiegelung erhalten. Eine Darmspiegelung wird bei unklaren Bauchschmerzen, Blutungen, Blut im Stuhl (Hämoccult Test), Veränderungen des Stuhlverhaltens oder im Rahmen der Vorsorge oder Nachsorge empfohlen. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, vergessen Sie bitte nicht Ihren Überweisungsschein. Als Privatpatient benötigen Sie Ihre Versicherungskarte.

Bei der Anmeldung zur Darmspiegelung bekommen Sie 2 Termine:

Am ersten Termin findet ein Vorgespräch statt. Ihnen wird die Vorbereitung auf die Darmspiegelung genau erklärt, das Abführmittel ausgehändigt und eine kleine Blutuntersuchung gemacht. Außerdem haben Sie Gelegenheit, Fragen zur Untersuchung zu stellen. Im Gespräch mit dem Arzt, werden Sie auch zu Medikamenten und Vorerkrankungen befragt.

Der zweite Termin ist der Untersuchungstermin. Die Untersuchung selbst dauert nur ca. 15-20 Minuten. Sie können an diesem Tag (evtl. auch am Vortag) krankgeschrieben werden. Sollten Sie eine Entspannungsspritze oder Narkose bekommen, dürfen Sie am Tag der Untersuchung nicht mehr Auto fahren.

Wie läuft die Darmspiegelung ab?

Nur ein sauberer Darm lässt sich gut beurteilen. Daher müssen Sie am Tag vor der Untersuchung abführen. Am „Abführtag“ dürfen Sie nur noch ein leichtes Frühstück zu sich nehmen, ab Mittag beginnen Sie mit der Abführbrause und reichlich Flüssigkeitsaufnahme (Tee/Wasser). Einige Tage vor der Untersuchung dürfen Sie keine körner- oder faserhaltigen Lebensmittel (Vollkornbrot, Müslikerne, Kiwi, Spargel, etc.) mehr essen.

 

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Darmkrebsvorsorge warum?

Darmkrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern und Frauen in Deutschland. Jährlich wird der Krebs bei ca. 70.000 Menschen neu entdeckt. 2010 starben 28.000 Menschen an den Folgen der Krankheit.

Darmkrebsvorsorge weilder Darmkrebs sich in ca 80 % aus Polypen, sogenannten Adenomen entwickelt. Diese Tumor-Vorstufen brauchen mehrere Jahre, um sich zu einem bösartigen Krebs zu entwickeln. Findet man bei einer Darmspiegelung nun solche Polypen,werden diese während der Untersuchung entfernt bzw. gleich abgetragen. Bei fast jeder dritten Untersuchung werden Polypen entdeckt. Es können sich bei der Vorsorge-Untersuchung auch bereits Krebs-Veränderungen finden, die aber noch in einem frühen und damit heilbaren Stadium sind. Seitdem es die Vorsorge-Coloskopie gibt (2003), sind schätzungsweise ca. 98.000 Darmkrebse verhindert worden und über 40.000 Darmkrebse wurden in einem noch heilbaren Stadium entdeckt.

Darmkrebsvorsorge wann?

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Vorsorgedarmspiegelung ab dem 56. Lebensjahr. Eine Tastuntersuchung des Enddarms und ein Stuhltest auf Blut sind ab dem 51. Lebensjahr vorgesehen. Bei Patienten mit Darmkrebs in der Familie, wird Ihr Arzt unter Umständen schon in jüngeren Jahren zu einer Vorsorgedarmspiegelung raten.

Welche Darmuntersuchungen gibt es?

Die Darmspiegelung untersucht den gesamten Dickdarm. Sie kann in einem schmerzfreien Schlafzustand vorgenommen werden, es können Gewebeproben aus verdächtigen Stellen entnommen werden und es können gleichzeitig auch Polypen entfernt werden. Die Röntgenkontrastmitteluntersuchung des Darmes (ebenfalls nach Abführmaßnahmen) stellt nach Gabe von Kontrastmittel und Luft, Darmkonturen bildhaft dar. Auch die Kernspintomographie stellt Darmabschnitte (nach Abführmaßnahmen) in Schnittbilder dar. Eine Gewebsentnahme oder Polypabtragung ist bei beiden Röntgenuntersuchungen nicht möglich. Beide Untersuchungen sind aber keine Vorsorgeleistungen der Krankenkassen. Die Kapselendoskopie ist eine Untersuchung des Dünndarms.

Sie haben Angst vor der Darmspiegelung?

Das können wir gut verstehen, denn die Darmspiegelung galt als unangenehm und Darmkrebs war lange Zeit ein Tabuthema. In fast 20 Jahren wurde die Darmspiegelung tausende Male in unserer Praxis durchgeführt. Sie werden also von einem erfahrenen und immer aktuell weitergebildeten Team betreut und begleitet. Die Untersuchung wird für Sie unter gesteuerter Kurznarkose durchgeführt und ist im Allgemeinen schmerzfrei. Und schließlich waren wir schon selbst bei der Darmspiegelung und wissen, wie es war.